Ihr Produkt steht dort, wo entschieden wird
Ob ein Artikel verbaut wird, entscheidet sich beim Landschaftsbauer am Schreibtisch, in der Kalkulation. Dort liegt heute ein Stapel Kataloge, eine Preisliste als PDF und ein Ordner mit Fotos. Der Beschaffungsautomat bringt Ihre Produkte direkt in dieses Angebot – mit technischen Daten, Bildern und Texten, die Sie freigegeben haben.
Der Kunde hat Sie schon im Kopf
Oft kommt der Endkunde mit einem Produkt zum Landschaftsbauer, das er bei Ihnen gesehen hat. Und der Betrieb kennt es nicht: kein Datenblatt, keine Erfahrung mit dem Material, keine Ahnung, was es kostet. Wir kennen diese Situation aus eigener Erfahrung – und meistens verliert dann Ihr Produkt, nicht der Betrieb. Mit dem Beschaffungsautomaten hat er Ihre Daten im Zugriff, bevor er dem Kunden antwortet.
Noch vor dem Angebot: beim Zeichnen
Der Betrieb zeichnet die Terrasse, die Mauer, den Zaun, die Hecke – und wählt dabei das Produkt: Belag, Bordstein, Mauerstein, Pfosten, Pflanze. Aus der Zeichnung ergeben sich Menge, Verschnitt und Paletten, daraus die Angebotsposition, daraus die Bestellung. Ihr Produkt wird gewählt, wenn der Kunde noch die Skizze sieht – mit Ihren Verlegemustern, Ihren Formaten und Ihren Regeln. Daran arbeiten wir mit dem Pilotbetrieb; die Hersteller, die uns jetzt Daten geben, sind die, die in der Zeichnung stehen.
Keine falschen Zahlen im Angebot
Maße, Gewichte, Verlegehinweise und Ausschreibungstexte kommen aus Ihrer Quelle, nicht aus dem Gedächtnis eines Kalkulators. Ändert sich ein Datenblatt, ändert es sich beim Betrieb mit. Rückfragen, Verwechslungen und Reklamationen wegen eines falschen Formats fallen weg.
Was der Betrieb damit macht
Er sucht Ihr Produkt aus dem Angebot heraus, nicht in einem Katalog daneben. Er gibt Quadratmeter ein und bekommt Stück, Paletten und Gewicht für den Kran. Er sieht den Preisstand mit Datum, Ihre Alternativen im selben Format und das Foto, das später im Angebots-PDF beim Kunden landet. Er tippt nichts ab, und er rechnet nichts um.
Die Fehler, die auf der Baustelle teuer werden
Ein Pflaster, das ohne die vorgeschriebene Bettung verlegt wird. Ein Mauerstein, der falsch verfüllt wird. Ein Lastfall, für den dieses Format nie vorgesehen war. Oder der Klassiker im Zaunbau: Die Pfosten kommen, die Pfostenkappen nicht – weil sie im Katalog eine eigene Artikelnummer haben und im Büro niemand daran gedacht hat. Das merkt die Kolonne auf der Baustelle, und dann steht sie. Oder die Hecke, im Juli als Ballenware bestellt – die Baumschule liefert sie erst im Oktober, und der Kunde wartet. Diese Hinweise stehen in Ihren Verlegeanleitungen, Ihren Stücklisten und Ihren Sortimentslisten – und gehen im Betrieb unter, weil sie zehn Seiten hinter dem Preis stehen. Wir wollen sie dorthin holen, wo die Entscheidung fällt: Der Betrieb wählt den Lastfall, und er sieht nur noch die Mauersteine, die dafür infrage kommen. Er setzt zwölf Pfosten ins Angebot, und die zwölf Kappen, die Schrauben und die Bodenhülsen stehen mit drin – als Vorschlag, den er wegklicken kann, aber nicht übersehen. Er plant eine Hecke für Juli und sieht nur, was im Juli lieferbar ist. Aus Ihrem Sortiment, wenn der Kunde Sie schon im Kopf hat. Das erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen – die Regeln kennen Sie besser als jeder Kalkulator, und Ihre Reklamationen kennen Sie auch.
Aus dem Angebot wird die Bestellung
Der Kunde sagt Ja, und die Positionen des Angebots werden zur Anfrage an den Händler – vom Handy aus, von der Baustelle. Bleibt sie liegen, erinnert die Anwendung den Händler: automatisch oder auf Zuruf, das entscheidet der Betrieb. Kommt das Händlerangebot, wird daraus die Bestellung: Artikelnummer, Menge, Lieferort, Termin aus dem Einsatzplan. Nichts wird ein zweites Mal eingegeben. Für Sie ist es eine Bestellung, die auf Anhieb stimmt.
Der andere Weg: Bedarf aus dem Alltag
Nicht alles kommt durch ein Angebot. Die Schnittschutzhose ist durch, der Zollstock liegt in einem Graben bei Saarlouis, die Handschuhe reichen noch bis Donnerstag. Der Mitarbeiter meldet das vom Handy – in derselben Anwendung, in der er stempelt und seinen Auftrag sieht. Der Chef gibt frei, mit einem Tipp oder gar nicht, weil eine Regel es tut. Daraus wird eine Bestellung beim Händler, mit Ihrem Artikel, wenn Sie ihn uns gegeben haben.
Sie haben ein eigenes Portal? Fast jeder Hersteller hat eins, und genau das ist das Problem des Betriebs: Für zwölf Bedarfe zwölf Anmeldungen. Auf keins davon geht jemand um halb sieben vom Wagen aus. Der Bedarf entsteht dort, wo der Mitarbeiter gerade ist – und dort holen wir ihn ab, mit Ihrem Produkt statt mit dem, das der Händler gerade da hat. Bei Kleidung und Ausrüstung reden wir über Exklusivität: Ein Betrieb trägt eine Marke, nicht fünf.
Geprüft, bevor der Lkw fährt
Die Auftragsbestätigung kommt vom Händler zurück – und die Anwendung liest sie gegen die Bestellung: Artikel, Mengen, Preise, Liefertermin, Lieferort. Weicht etwas ab, steht es rot da, bevor jemand verlädt und bevor eine Kolonne umsonst auf der Baustelle wartet. Das macht außerhalb von Konzernsystemen kaum eine Software, und im Garten- und Landschaftsbau keine. Für Sie heißt das: weniger Reklamationen, weniger Rücklieferungen, weniger Anrufe bei Ihrem Händler – und ein Betrieb, der Ihr Produkt beim nächsten Mal wieder anbietet.
Sie haben ein eigenes Werkzeug? Gut so.
Viele Hersteller bieten dem Betrieb eigene Kataloge, Ausschreibungstexte und Planungshilfen an, und viele davon sind ausgezeichnet. Wir ersetzen sie nicht. Aber der Landschaftsbauer bietet seinem Kunden nicht einen Hersteller an, sondern die Lösung, die zu diesem Garten passt – heute Ihre, morgen die eines Mitbewerbers. Genau diese Vielfalt macht der Beschaffungsautomat ihm leicht: alle Hersteller in einer Kalkulation, jeder mit seinen eigenen, richtigen Daten. Mal gewinnen Sie den Auftrag, mal ein anderer. Am Ende gewinnt, wer öfter im Angebot steht – und mit uns stehen Sie dort.
Was wir uns von Ihnen wünschen
Ihre Preislisten. Die Freigabe, Ihre Produktbilder und Texte im Angebot des Betriebs zu zeigen – am liebsten die Bilder direkt von Ihnen, statt von Ihrer Website. Und Ihre Verlegehinweise so, dass wir sie an das Produkt hängen können. Wir holen die Daten dort ab, wo sie sind: Datanorm, BMEcat und ETIM, wenn Sie das führen. Excel, CSV oder eine Preisliste als PDF, wenn nicht. Die Anbindung übernehmen wir. Was wir dafür nicht brauchen: eine neue Software auf Ihrer Seite.
Was zu Ihnen zurückfließt
Die Bestellung kommt als strukturierter Datensatz – per E-Mail als PDF oder direkt in Ihr System, wenn Sie eine Schnittstelle haben. Und Sie erfahren, welche Ihrer Produkte in welchen Regionen im Angebot stehen: in Summe, ohne Namen, ohne Betriebsdaten. Was gekauft wurde, weiß Ihr Handel. Was angeboten wurde und nicht zum Zug kam, wusste bisher niemand.
Der erste Betrieb arbeitet bereits damit
Jörg Quinten Garten- und Landschaftsbau, 66352 Großrosseln, ist unser Pilotbetrieb. Dort läuft der Beschaffungsautomat im Tagesgeschäft – mit echten Angeboten, echten Kunden und echten Bestellungen. Was dort nicht funktioniert, geht nicht raus. Erst ein Betrieb, dann viele: Ein Fehler, der in einem Betrieb auffällt, ist ein Fehler. Derselbe Fehler in dreißig Betrieben ist ein Rückruf. Deshalb läuft alles zuerst dort, wo wir jeden Tag hinsehen können.